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Der Wald soll Wald bleiben – und kein Industriegebiet werden
Vorschlag
UmweltFriedo22
14.08.2026 19:14:18
14.08.2026 19:14:18
Mal ganz ehrlich: Muss denn wirklich jede irgendwie nutzbare Fläche für Windkraft herhalten? Jetzt geht es auch noch immer häufiger an unsere Wälder.
Zwischen Tambach-Dietharz, Finsterbergen und Georgenthal im Thüringer Wald ist ein Windpark mit 15 Windenergieanlagen geplant. Nach den bislang veröffentlichten Planungen sollen die Anlagen über 200 Meter hoch werden.
Wichtig dabei: Genehmigt ist dieser Windpark bislang nicht. Und genau deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, darüber zu diskutieren – und nicht erst dann, wenn sämtliche Entscheidungen gefallen sind.
Für mich ist die Sache eigentlich ziemlich einfach:
Wald soll Wald bleiben.
Ein Wald ist doch nicht bloß irgendeine freie Fläche, auf der zufällig ein paar Bäume herumstehen. Er ist Lebensraum für Tiere und Pflanzen, Erholungsgebiet für die Menschen und prägt gerade im Thüringer Wald eine ganze Region.
Und da sollen dann 15 Anlagen hinein?
Nee. Irgendwo ist auch mal gut.
Natürlich brauchen wir Energie. Und natürlich gehört Windkraft zum heutigen Energiemix. Aber daraus folgt doch nicht automatisch, dass Windenergieanlagen ausgerechnet mitten in Wald- und Erholungsgebieten stehen müssen.
Denn so ein Windrad besteht eben nicht nur aus einem schmalen Mast, der zwischen ein paar Bäumen steht.
Für Windenergieanlagen im Wald werden Fundamente, Kranstellflächen und Zufahrten benötigt. Dazu kommen während der Bauphase weitere Flächen für Transport, Lagerung und Montage. Nach Angaben des Kompetenzzentrums Naturschutz und Energiewende werden bei einer Windenergieanlage im Wald durchschnittlich rund 0,51 Hektar dauerhaft baumfrei gehalten. Weitere etwa 0,57 Hektar werden während der Bauphase vorübergehend beansprucht und können anschließend grundsätzlich wieder aufgeforstet werden.
Bei 15 Anlagen reden wir also nicht über ein paar Quadratmeter Waldboden.
Gerade in einer Region wie dem Thüringer Wald sollte man sich deshalb sehr genau überlegen, ob man solche Eingriffe wirklich will.
Der Rennsteig, der Große Inselsberg und die umliegenden Wälder stehen nun einmal für Natur, Wandern und Erholung. Genau deshalb befürchten Bürgerinitiativen vor Ort auch Auswirkungen auf das Landschaftsbild und die touristische Attraktivität der Region.
Aus diesen Gründen sind derartige Projekte aus meiner Sicht abzulehnen. Wer im Namen der Umwelt spricht, kann nicht gleichzeitig Waldflächen zerstören und umfunktionieren.
Wir reden seit Jahren darüber, wie wichtig Wälder für Natur, Klima, Tiere, Erholung und Lebensqualität sind. Dann sollte man diese Bedeutung auch ernst nehmen, wenn es um die Standortwahl für Windenergieanlagen geht.
Windkraft ja – aber doch nicht um jeden Preis.
Gerade wertvolle Wald- und Erholungslandschaften sollten keine selbstverständlichen Standorte für immer größere Energieanlagen werden.
Es muss in Deutschland möglich sein, erneuerbare Energien auszubauen und trotzdem bestimmte Landschaften zu schützen.
Darum finde ich den Widerstand im Thüringer Wald richtig, obwohl ich grundsätzlich sehr positiv der Windkraft gegenüberstehe.
Zwischen Tambach-Dietharz, Finsterbergen und Georgenthal im Thüringer Wald ist ein Windpark mit 15 Windenergieanlagen geplant. Nach den bislang veröffentlichten Planungen sollen die Anlagen über 200 Meter hoch werden.
Wichtig dabei: Genehmigt ist dieser Windpark bislang nicht. Und genau deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, darüber zu diskutieren – und nicht erst dann, wenn sämtliche Entscheidungen gefallen sind.
Für mich ist die Sache eigentlich ziemlich einfach:
Wald soll Wald bleiben.
Ein Wald ist doch nicht bloß irgendeine freie Fläche, auf der zufällig ein paar Bäume herumstehen. Er ist Lebensraum für Tiere und Pflanzen, Erholungsgebiet für die Menschen und prägt gerade im Thüringer Wald eine ganze Region.
Und da sollen dann 15 Anlagen hinein?
Nee. Irgendwo ist auch mal gut.
Natürlich brauchen wir Energie. Und natürlich gehört Windkraft zum heutigen Energiemix. Aber daraus folgt doch nicht automatisch, dass Windenergieanlagen ausgerechnet mitten in Wald- und Erholungsgebieten stehen müssen.
Denn so ein Windrad besteht eben nicht nur aus einem schmalen Mast, der zwischen ein paar Bäumen steht.
Für Windenergieanlagen im Wald werden Fundamente, Kranstellflächen und Zufahrten benötigt. Dazu kommen während der Bauphase weitere Flächen für Transport, Lagerung und Montage. Nach Angaben des Kompetenzzentrums Naturschutz und Energiewende werden bei einer Windenergieanlage im Wald durchschnittlich rund 0,51 Hektar dauerhaft baumfrei gehalten. Weitere etwa 0,57 Hektar werden während der Bauphase vorübergehend beansprucht und können anschließend grundsätzlich wieder aufgeforstet werden.
Bei 15 Anlagen reden wir also nicht über ein paar Quadratmeter Waldboden.
Gerade in einer Region wie dem Thüringer Wald sollte man sich deshalb sehr genau überlegen, ob man solche Eingriffe wirklich will.
Der Rennsteig, der Große Inselsberg und die umliegenden Wälder stehen nun einmal für Natur, Wandern und Erholung. Genau deshalb befürchten Bürgerinitiativen vor Ort auch Auswirkungen auf das Landschaftsbild und die touristische Attraktivität der Region.
Aus diesen Gründen sind derartige Projekte aus meiner Sicht abzulehnen. Wer im Namen der Umwelt spricht, kann nicht gleichzeitig Waldflächen zerstören und umfunktionieren.
Wir reden seit Jahren darüber, wie wichtig Wälder für Natur, Klima, Tiere, Erholung und Lebensqualität sind. Dann sollte man diese Bedeutung auch ernst nehmen, wenn es um die Standortwahl für Windenergieanlagen geht.
Windkraft ja – aber doch nicht um jeden Preis.
Gerade wertvolle Wald- und Erholungslandschaften sollten keine selbstverständlichen Standorte für immer größere Energieanlagen werden.
Es muss in Deutschland möglich sein, erneuerbare Energien auszubauen und trotzdem bestimmte Landschaften zu schützen.
Darum finde ich den Widerstand im Thüringer Wald richtig, obwohl ich grundsätzlich sehr positiv der Windkraft gegenüberstehe.
Mutti23
18.08.2026 09:21:38
Antwort-Nr.: 1
18.08.2026 09:21:38
Antwort-Nr.: 1
Ich sehe das ebenso wie Du.
Wälder sollten Wälder bleiben und dort sollten definitiv keine Windräder aufgestellt werden. Das Bisschen Natur, welches wir noch haben, sollten wir nicht weiter reduzieren. Gerade im Sommer spenden Bäume und Wälder Schatten und kühlen die Umgebung ab.
Fazit: Es gibt genügend andere Orte für Windkraftanlagen. Es muss nicht der Thüringer Wald sein!
Wälder sollten Wälder bleiben und dort sollten definitiv keine Windräder aufgestellt werden. Das Bisschen Natur, welches wir noch haben, sollten wir nicht weiter reduzieren. Gerade im Sommer spenden Bäume und Wälder Schatten und kühlen die Umgebung ab.
Fazit: Es gibt genügend andere Orte für Windkraftanlagen. Es muss nicht der Thüringer Wald sein!
i
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