Für mich ist klar: Mario Voigt sollte zurücktreten!


negative Kritik
Politik
alfi0312

17.08.2026 08:39:02
Diese Nachricht wurde 2x geändert, zuletzt am: 17.08.2026 08:43 Uhr
Aus meiner Sicht ist inzwischen der Punkt erreicht, an dem man nicht mehr so tun kann, als wäre das alles nur eine lästige Nebensache. Die TU Chemnitz hat Mario Voigt den Doktorgrad entzogen, sein Widerspruch wurde zurückgewiesen – und nun wird vor Gericht gestritten.

Natürlich hat Voigt jedes Recht, dagegen zu klagen. Aber für mich ist die politische Frage eine andere: Kann jemand mit einer derart schweren offenen Baustelle bei der eigenen Glaubwürdigkeit weiterhin glaubwürdig ein ganzes Bundesland führen?

Ich finde: nein.

Wer von Bürgern Verantwortung, Vertrauen und Anstand erwartet, sollte diese Maßstäbe auch an sich selbst anlegen. Für mich wäre deshalb die richtige Konsequenz: zurücktreten, die eigenen Angelegenheiten klären und erst danach darüber sprechen, ob die notwendige politische Glaubwürdigkeit noch vorhanden ist.

Und aus meiner Sicht betrifft das längst nicht mehr nur Voigt. Auch die Parteien, die ihn weiterhin mittragen, verlieren an Glaubwürdigkeit, wenn sie ihm trotz dieser Situation einfach weiter das Vertrauen aussprechen. Wer politische Verantwortung immer nur bei anderen einfordert, bei den eigenen Leuten aber wegschaut, muss sich über Politikverdrossenheit nicht wundern.

Dazu kommt: Voigt schadet damit aus meiner Sicht nicht nur sich selbst und seiner Regierung, sondern auch dem Ansehen der CDU insgesamt. Gerade eine Partei, die immer wieder Verantwortung, Verlässlichkeit und klare Maßstäbe für sich beansprucht, kann es sich eigentlich nicht leisten, bei solchen Fragen den Eindruck zu erwecken, dass für die eigenen Spitzenleute andere Regeln gelten.

Ich erwarte von einer Regierung mehr als bloßes Durchhalten und Aussitzen. Ein Ministerpräsident sollte sich um die Probleme seines Landes kümmern – und nicht selbst dauerhaft zum Problem für die Glaubwürdigkeit seiner Regierung und seiner Partei werden.

Meine Meinung: Voigt sollte zurücktreten. Und sowohl die mitregierenden Parteien als auch die CDU sollten sich sehr genau überlegen, wie lange sie ihre eigene Glaubwürdigkeit noch an seinem politischen Schicksal festmachen wollen.

Insbesondere die CDU leidet ohnehin schon stark unter Glaubwürdigkeitsproblemen und sollte aus meiner Sicht klare Kante zeigen, falls es entsprechende Zweifel gibt.
alfi0312

22.08.2026 15:28:15

Antwort-Nr.: 3
Diese Nachricht wurde 1x geändert, zuletzt am: 22.08.2026 15:29 Uhr
Nun wurde Mario Voigt auf dem Landesparteitag in Eisenach mit 82% der Stimmen zum CDU-Landeschef wiedergewählt.

Es ist schon erstaunlich, wie sehr die CDU an einer Selbstdemontage arbeitet. Ich glaube nicht, dass die Wähler das künftig honorieren werden.

Ein weiterer Fall ist nun zudem in Berlin bekannt geworden: Die Dissertation von Berlins Justizsenatorin Felor Badenberg soll lt. Medien diverse Plagiatsfragmente enthalten.

Insgesamt finde ich: Glaubwürdigkeit geht anders...
Friedo22

18.08.2026 08:36:05

Antwort-Nr.: 2
Im Prinzip hängen doch alle nur an ihren Posten.

Dieses ganze Konstrukt in Thüringen sollte seinen Hut nehmen.
alfi0312

17.08.2026 13:51:55

Antwort-Nr.: 1
Das BSW will die Koalition fortsetzen.

Das war zu erwarten.

Meiner Meinung nach geht es auch hier wieder nur um den Erhalt der Posten und nicht um die Politik für die Bürger und für das Bundesland Thüringen
i
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Bundeslandaktivität
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Sachsen (3.3%)
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