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Solarpark Ahrensbök - man darf es nicht übertreiben! Proteste!
Vorschlag
InfrastrukturRegi26
4.09.2026 15:19:03
4.09.2026 15:19:03
Diese Nachricht wurde 2x geändert, zuletzt am: 5.09.2026 07:57 Uhr
Ich wohne nicht in Dunkelsdorf und bin von den Planungen selbst nicht betroffen. Trotzdem kann ich den Ärger der Menschen dort absolut nachvollziehen.Rund um das kleine Dorf bei Ahrensbök in Schleswig-Holstein sind rund 100 Hektar Photovoltaikflächen geplant. Das entspricht ungefähr 140 Fußballfeldern.
Und was ich wichtig finde: Die Bürgerinitiative sagt keineswegs einfach "Nein zur Energiewende". Eine rund 60 Hektar große Solarfläche westlich des Dorfes wird nicht infrage gestellt. Bei weiteren rund 40 Hektar im Sichtbereich Richtung Ostsee sagen die Bürger aber: Irgendwann ist auch mal genug.
Absolut nachvollziehbar. Wer dort lebt und die offene Landschaft schätzt, muss schließlich jeden Tag mit diesen Veränderungen leben.
Und auch im benachbarten Schwochel gibt es Widerstand gegen weitere Solarflächen und einen geplanten Batteriespeicher. Dort sorgen sich Anwohner unter anderem wegen möglicher dauerhafter Geräusche. Der Widerstand ist längst keine kleine Randerscheinung mehr: Rund 1.600 Unterschriften für ein Bürgerbegehren sind zusammengekommen. Im Raum steht sogar ein Bürgerentscheid.
Ich finde es gut, wenn Bürgerinitiativen bei solchen Projekten nicht einfach alles hinnehmen, sondern sich einmischen und deutlich sagen: Bis hierhin und nicht weiter.
Natürlich brauchen wir erneuerbare Energien. Aber "Energiewende beschlossen – und wer die Anlagen anschließend vor die Haustür bekommt, hat eben Pech gehabt" kann nicht die Antwort sein.
Fazit: Aus meiner Sicht kann die Energiewende nur funktionieren, wenn man die vor Ort lebenden Bürger ernst nimmt und den Ausbau nicht übertreibt.
Quelle:
https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/solarenergie-in-sh-woran-ausbauziele-scheitern-koennten,solarparks-104.html
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