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Waldbrand im Hürtgenwald - wieso denn Klimawandel??
Vorschlag
Politikalfi0312
16.08.2026 08:51:18
16.08.2026 08:51:18
Kaum brennt irgendwo ein Wald, steht gefühlt schon die nächste Schlagzeile bereit: Hitze, Dürre, Klimawandel. Als würde sich der Wald bei 35 Grad plötzlich selbst anzünden.
Genau das passiert aber nicht.
Beim Waldbrand im Hürtgenwald ist die Ursache noch nicht abschließend geklärt. Die Polizei ermittelt. Und auch hier gilt: Bevor man wieder reflexartig den Klimawandel zum Täter erklärt, sollte man vielleicht erst einmal herausfinden, wer oder was das Feuer tatsächlich entzündet hat.
Denn die Zahlen für Deutschland zeigen ziemlich deutlich: Natürliche Ursachen sind bei Waldbränden die Ausnahme. Wo die Ursache geklärt werden kann, steckt sehr häufig menschliches Verhalten dahinter – Fahrlässigkeit, offenes Feuer, Maschinen, weggeworfene Zigaretten oder vorsätzliche Brandstiftung.
Und genau darüber wird mir viel zu wenig gesprochen.
Eine glimmende Zigarette aus dem Autofenster zu werfen oder sie bei knochentrockenem Boden einfach in die Landschaft zu schnippen, ist kein kleines Kavaliersdelikt. Wer so etwas bei hoher Waldbrandgefahr macht, nimmt billigend in Kauf, dass daraus ein Feuer entstehen kann, bei dem Menschen evakuiert werden müssen, Feuerwehrleute ihr Leben riskieren, Tiere sterben und hunderte Hektar Wald vernichtet werden.
Dafür braucht es aus meiner Sicht deutlich härtere Konsequenzen.
Wer bei extremer Trockenheit achtlos eine brennende Zigarette wegwirft, Feuerverbote ignoriert oder im Wald mit offenem Feuer hantiert, sollte nicht mit einem lächerlichen Bußgeld davonkommen. Wenn daraus ein großer Brand entsteht, müssen die Konsequenzen richtig wehtun.
Denn am Ende zahlen wieder alle anderen: Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste sind tagelang im Einsatz, Anwohner müssen ihre Häuser verlassen, Straßen werden gesperrt und immense Kosten entstehen. Und derjenige, der möglicherweise mit einer einzigen Zigarette das Ganze ausgelöst hat, soll anschließend einfach zur Tagesordnung übergehen?
Das kann es nicht sein.
Natürlich spielen Hitze, Trockenheit und Wind eine enorme Rolle. Sie entscheiden darüber, wie schnell sich ein Feuer ausbreitet und wie schwer es zu löschen ist. Auch ein sich veränderndes Klima kann solche Bedingungen beeinflussen.
Aber das ist etwas völlig anderes als die Behauptung, der Klimawandel habe den Waldbrand verursacht.
Der Klimawandel wirft keine Zigarette aus dem Autofenster.
Der Klimawandel zündet kein Lagerfeuer an.
Der Klimawandel steckt keinen Wald vorsätzlich in Brand.
Das machen Menschen.
Und genau diese Unterscheidung fehlt mir in vielen Berichten. Statt zunächst über die konkrete Brandursache zu sprechen, wird das Ereignis schnell in die große Klimageschichte eingeordnet. Damit geraten diejenigen aus dem Blick, die solche Brände tatsächlich auslösen können.
Beim Hürtgenwald sollte deshalb jetzt vor allem eines passieren: Die Ursache muss lückenlos aufgeklärt werden. Sollte sich herausstellen, dass Fahrlässigkeit oder sogar Brandstiftung dahintersteckt, dann muss das auch klar so benannt werden.
Und wir sollten endlich ernsthaft darüber reden, ob die Strafen für grob fahrlässiges Verhalten bei höchster Waldbrandgefahr noch angemessen sind.
Denn wer mit einer achtlos weggeworfenen Zigarette einen Waldbrand verursacht, hinterlässt eben nicht nur ein bisschen Müll am Straßenrand.
Er kann damit eine ganze Region in einen Katastropheneinsatz stürzen.
Für derartige Unachtsamkeit muss es richtig heftige Strafen geben, damit das auch eine deutliche Signalwirkung hat und Nachahmer abschreckt! Und im Endeffekt ist es eben auch keine Unachtsamkeit, denn man verdreckt ja absichtlich die Umwelt mit seinen Kippen!
Genau das passiert aber nicht.
Beim Waldbrand im Hürtgenwald ist die Ursache noch nicht abschließend geklärt. Die Polizei ermittelt. Und auch hier gilt: Bevor man wieder reflexartig den Klimawandel zum Täter erklärt, sollte man vielleicht erst einmal herausfinden, wer oder was das Feuer tatsächlich entzündet hat.
Denn die Zahlen für Deutschland zeigen ziemlich deutlich: Natürliche Ursachen sind bei Waldbränden die Ausnahme. Wo die Ursache geklärt werden kann, steckt sehr häufig menschliches Verhalten dahinter – Fahrlässigkeit, offenes Feuer, Maschinen, weggeworfene Zigaretten oder vorsätzliche Brandstiftung.
Und genau darüber wird mir viel zu wenig gesprochen.
Eine glimmende Zigarette aus dem Autofenster zu werfen oder sie bei knochentrockenem Boden einfach in die Landschaft zu schnippen, ist kein kleines Kavaliersdelikt. Wer so etwas bei hoher Waldbrandgefahr macht, nimmt billigend in Kauf, dass daraus ein Feuer entstehen kann, bei dem Menschen evakuiert werden müssen, Feuerwehrleute ihr Leben riskieren, Tiere sterben und hunderte Hektar Wald vernichtet werden.
Dafür braucht es aus meiner Sicht deutlich härtere Konsequenzen.
Wer bei extremer Trockenheit achtlos eine brennende Zigarette wegwirft, Feuerverbote ignoriert oder im Wald mit offenem Feuer hantiert, sollte nicht mit einem lächerlichen Bußgeld davonkommen. Wenn daraus ein großer Brand entsteht, müssen die Konsequenzen richtig wehtun.
Denn am Ende zahlen wieder alle anderen: Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste sind tagelang im Einsatz, Anwohner müssen ihre Häuser verlassen, Straßen werden gesperrt und immense Kosten entstehen. Und derjenige, der möglicherweise mit einer einzigen Zigarette das Ganze ausgelöst hat, soll anschließend einfach zur Tagesordnung übergehen?
Das kann es nicht sein.
Natürlich spielen Hitze, Trockenheit und Wind eine enorme Rolle. Sie entscheiden darüber, wie schnell sich ein Feuer ausbreitet und wie schwer es zu löschen ist. Auch ein sich veränderndes Klima kann solche Bedingungen beeinflussen.
Aber das ist etwas völlig anderes als die Behauptung, der Klimawandel habe den Waldbrand verursacht.
Der Klimawandel wirft keine Zigarette aus dem Autofenster.
Der Klimawandel zündet kein Lagerfeuer an.
Der Klimawandel steckt keinen Wald vorsätzlich in Brand.
Das machen Menschen.
Und genau diese Unterscheidung fehlt mir in vielen Berichten. Statt zunächst über die konkrete Brandursache zu sprechen, wird das Ereignis schnell in die große Klimageschichte eingeordnet. Damit geraten diejenigen aus dem Blick, die solche Brände tatsächlich auslösen können.
Beim Hürtgenwald sollte deshalb jetzt vor allem eines passieren: Die Ursache muss lückenlos aufgeklärt werden. Sollte sich herausstellen, dass Fahrlässigkeit oder sogar Brandstiftung dahintersteckt, dann muss das auch klar so benannt werden.
Und wir sollten endlich ernsthaft darüber reden, ob die Strafen für grob fahrlässiges Verhalten bei höchster Waldbrandgefahr noch angemessen sind.
Denn wer mit einer achtlos weggeworfenen Zigarette einen Waldbrand verursacht, hinterlässt eben nicht nur ein bisschen Müll am Straßenrand.
Er kann damit eine ganze Region in einen Katastropheneinsatz stürzen.
Für derartige Unachtsamkeit muss es richtig heftige Strafen geben, damit das auch eine deutliche Signalwirkung hat und Nachahmer abschreckt! Und im Endeffekt ist es eben auch keine Unachtsamkeit, denn man verdreckt ja absichtlich die Umwelt mit seinen Kippen!
alfi0312
23.08.2026 08:30:24
Antwort-Nr.: 2
23.08.2026 08:30:24
Antwort-Nr.: 2
Diese Nachricht wurde 1x geändert, zuletzt am: 23.08.2026 08:30 Uhr
Friedrich Merz war gestern im Waldbrandgebiet bei Hürtgenwald. Er dankte den Helfern und wies darauf hin, dass dies der Klimawandel sei.
Bemerkenswert, denn die überwiegende Zahl der Waldbrände wird vom Menschen verursacht...
Regi26
22.08.2026 10:01:13
Antwort-Nr.: 1
22.08.2026 10:01:13
Antwort-Nr.: 1
Hat man eigentlich bereits herausgefunden, wie es zu diesem Brand kam? Bei der Mehrzahl der Waldbrandfälle handelt es sich ja um Brandstiftung. War das auch hier der Fall?
i
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