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Wenn ein Drittel durchs Abi fällt, stimmt etwas gewaltig nicht
negative Kritik
BildungFriedo22
12.07.2026 13:31:05
12.07.2026 13:31:05
Die Rede der Abiturientin aus Hagenow mag manchen zu derb gewesen sein. Geschenkt. Über die Wortwahl kann man streiten. Aber am eigentlichen Punkt ändert das nichts: Wenn an einem Gymnasium ungefähr ein Drittel des Jahrgangs durchs Abitur fällt, dann kann man nicht einfach so tun, als hätten plötzlich alle Schüler kollektiv versagt.
Da muss man genauer hinschauen. Und zwar nicht irgendwann, sondern sofort.
Natürlich trägt jeder Schüler Verantwortung für seine eigene Leistung. Aber Schule ist eben auch dafür da, junge Menschen ordentlich auf Prüfungen vorzubereiten. Wenn so viele durchfallen, dann stellt sich automatisch die Frage: Wurde genug vorbereitet? Gab es genug Unterricht? Waren die Materialien aktuell? Gab es Ausfälle, Chaos, schlechte Kommunikation oder andere Probleme? Genau diese Fragen müssen jetzt ehrlich beantwortet werden.
Die Schülerin hat das ausgesprochen, was viele wahrscheinlich denken: Da läuft etwas schief. Und statt sich jetzt nur an ihrer Ausdrucksweise aufzuhängen, sollte man lieber den Inhalt ernst nehmen. Denn der ist wichtig.
Besonders bitter ist: Für die betroffenen Schüler geht es nicht um eine Kleinigkeit. Da hängen Zukunftspläne dran, Ausbildungsplätze, Studienpläne, Selbstvertrauen und Lebenszeit. Ein nicht bestandenes Abi ist für junge Menschen ein echter Einschnitt. Und wenn das gleich so viele betrifft, dann ist das kein normaler Ausrutscher mehr.
Deshalb: Ja, die Rede war hart. Vielleicht auch zu hart formuliert. Aber der Kern stimmt. Eine Schule, ein Schulamt und ein Bildungsministerium müssen erklären können, wie so etwas passieren kann. Einfach wegducken geht nicht.
Wenn ein Drittel eines Abi-Jahrgangs scheitert, dann ist das nicht nur ein Problem der Schüler. Dann ist das auch ein Problem des Systems.
Ich persönlich bin froh, dass diese Abiturientin diese drastische Formulierung gewählt hat. Warum? Naja, ganz einfach: Ohne diese Formulierung wäre sie nie gehört worden und man hätte das Problem einfach wieder vertagt. Nur durch die deutlichen Worte wird dieses extrem wichtige Thema in der Öffentlichkeit diskutiert!
Deshalb: Einen großen Dank an eine mutige Abiturientin!
Da muss man genauer hinschauen. Und zwar nicht irgendwann, sondern sofort.
Natürlich trägt jeder Schüler Verantwortung für seine eigene Leistung. Aber Schule ist eben auch dafür da, junge Menschen ordentlich auf Prüfungen vorzubereiten. Wenn so viele durchfallen, dann stellt sich automatisch die Frage: Wurde genug vorbereitet? Gab es genug Unterricht? Waren die Materialien aktuell? Gab es Ausfälle, Chaos, schlechte Kommunikation oder andere Probleme? Genau diese Fragen müssen jetzt ehrlich beantwortet werden.
Die Schülerin hat das ausgesprochen, was viele wahrscheinlich denken: Da läuft etwas schief. Und statt sich jetzt nur an ihrer Ausdrucksweise aufzuhängen, sollte man lieber den Inhalt ernst nehmen. Denn der ist wichtig.
Besonders bitter ist: Für die betroffenen Schüler geht es nicht um eine Kleinigkeit. Da hängen Zukunftspläne dran, Ausbildungsplätze, Studienpläne, Selbstvertrauen und Lebenszeit. Ein nicht bestandenes Abi ist für junge Menschen ein echter Einschnitt. Und wenn das gleich so viele betrifft, dann ist das kein normaler Ausrutscher mehr.
Deshalb: Ja, die Rede war hart. Vielleicht auch zu hart formuliert. Aber der Kern stimmt. Eine Schule, ein Schulamt und ein Bildungsministerium müssen erklären können, wie so etwas passieren kann. Einfach wegducken geht nicht.
Wenn ein Drittel eines Abi-Jahrgangs scheitert, dann ist das nicht nur ein Problem der Schüler. Dann ist das auch ein Problem des Systems.
Ich persönlich bin froh, dass diese Abiturientin diese drastische Formulierung gewählt hat. Warum? Naja, ganz einfach: Ohne diese Formulierung wäre sie nie gehört worden und man hätte das Problem einfach wieder vertagt. Nur durch die deutlichen Worte wird dieses extrem wichtige Thema in der Öffentlichkeit diskutiert!
Deshalb: Einen großen Dank an eine mutige Abiturientin!
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