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Deutschland verblödet - erschreckende Ergebnisse der PISA Studie
negative Kritik
Bildungalfi0312
8.09.2026 19:07:07
8.09.2026 19:07:07
Deutschland war einmal stolz darauf, das Land der Dichter und Denker zu sein. Heute muss man sich langsam fragen, was davon eigentlich noch übrig ist.
Die neuen Ergebnisse der PISA-Studie 2025 sind jedenfalls ein bildungspolitischer Offenbarungseid. Deutschlands 15-Jährige haben in Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften die schlechtesten Ergebnisse erreicht, die für Deutschland seit Beginn der PISA-Erhebungen gemessen wurden.
Beim Lesen erreichen rund 32 Prozent der Jugendlichen nicht einmal das grundlegende Kompetenzniveau. In Mathematik sind es sogar etwa 34 Prozent, in den Naturwissenschaften rund 27 Prozent. Anders ausgedrückt: Rund jeder dritte 15-Jährige in Deutschland hat beim Lesen oder Rechnen erhebliche Schwierigkeiten mit grundlegenden Anforderungen.
Und das ist kein einmaliger Ausrutscher. Seit Jahren geht die Entwicklung nach unten. Gegenüber 2015 ist der Anteil der leistungsschwachen Schüler deutlich gestiegen – in Mathematik, beim Lesen und in den Naturwissenschaften.
Man sollte eigentlich meinen, dass angesichts solcher Zahlen überall die Alarmglocken schrillen. Mehr Lesen, mehr Schreiben, mehr Rechnen, mehr Konzentration auf die Grundlagen und vielleicht auch wieder etwas mehr Anspruch.
Und dann schaut man nach Niedersachsen.
Während PISA zeigt, dass immer mehr Schüler Probleme mit grundlegenden Rechenkompetenzen haben, hat Niedersachsen unter Kultusministerin Julia Willie Hamburg das klassische schriftliche Dividieren tatsächlich aus dem verbindlichen Stoff der Grundschule genommen. Seit August 2025 gilt das neue Kerncurriculum. Gelernt werden soll das Verfahren nun erst an der weiterführenden Schule.
Natürlich wird das Dividieren nicht abgeschafft. Die Kinder sollen in der Grundschule weiterhin dividieren und zunächst andere, sogenannte halbschriftliche Rechenwege lernen. Hamburg argumentiert, dass Kinder Rechenwege verstehen und nicht einfach nur ein Schema auswendig abarbeiten sollen.
Das kann man pädagogisch diskutieren. Aber ich frage mich trotzdem, welches Signal wir damit senden.
Wenn immer mehr Kinder grundlegende Rechenkompetenzen nicht beherrschen, sollte unsere Antwort dann wirklich sein, Lerninhalte nach hinten zu verschieben? Wäre es nicht sinnvoller, dafür zu sorgen, dass die Kinder die Grundlagen wieder sicher beherrschen?
Wir sollten Kindern wieder mehr zutrauen und nicht weniger.
Kinder können lesen lernen. Sie können Rechtschreibung lernen. Sie können das Einmaleins lernen. Und ja, sie können auch schriftlich dividieren lernen. Generationen vor ihnen haben das schließlich ebenfalls geschafft.
Natürlich hat sich die Welt verändert. Smartphones, soziale Netzwerke, Taschenrechner und inzwischen künstliche Intelligenz gehören zum Alltag. Gerade deshalb brauchen junge Menschen aber ein solides Grundwissen und die Fähigkeit, selbst zu denken.
Wer einen Text nicht richtig versteht, nicht sicher rechnen kann und Informationen nicht kritisch einordnen kann, dem hilft am Ende auch die beste künstliche Intelligenz nichts.
Und noch etwas macht nachdenklich: Ein erheblicher Teil der deutschen Schüler erreicht inzwischen nicht einmal mehr die grundlegenden Kompetenzstufen. Gleichzeitig hängt der Bildungserfolg in Deutschland weiterhin besonders stark davon ab, aus welchem Elternhaus ein Kind kommt.
Das alles sollte uns viel mehr beschäftigen als die nächste Bildungsreform mit schönen neuen Begriffen.
Deutschland braucht aus meiner Sicht endlich eine echte Bildungswende. Nicht noch mehr Konzepte, Kompetenzmodelle und Reformen auf dem Papier, sondern einen klaren Fokus auf das Wesentliche:
Lesen. Schreiben. Rechnen. Wissen. Konzentration. Leistung.
Es kann doch nicht unser Anspruch sein, uns damit zufriedenzugeben, dass Deutschland bildungspolitisch immer weiter ins Mittelmaß abrutscht und gleichzeitig immer mehr Jugendliche an grundlegenden Fähigkeiten scheitern.
Wir waren einmal das Land der Dichter und Denker.
Vielleicht sollten wir endlich alles dafür tun, dass wir nicht das Land werden, in dem immer mehr Jugendliche weder ordentlich lesen noch rechnen können.
Denn irgendwann ist „Deutschland verblödet“ keine provokante Überschrift mehr.
Dann ist es eine Zustandsbeschreibung.
Die neuen Ergebnisse der PISA-Studie 2025 sind jedenfalls ein bildungspolitischer Offenbarungseid. Deutschlands 15-Jährige haben in Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften die schlechtesten Ergebnisse erreicht, die für Deutschland seit Beginn der PISA-Erhebungen gemessen wurden.
Beim Lesen erreichen rund 32 Prozent der Jugendlichen nicht einmal das grundlegende Kompetenzniveau. In Mathematik sind es sogar etwa 34 Prozent, in den Naturwissenschaften rund 27 Prozent. Anders ausgedrückt: Rund jeder dritte 15-Jährige in Deutschland hat beim Lesen oder Rechnen erhebliche Schwierigkeiten mit grundlegenden Anforderungen.
Und das ist kein einmaliger Ausrutscher. Seit Jahren geht die Entwicklung nach unten. Gegenüber 2015 ist der Anteil der leistungsschwachen Schüler deutlich gestiegen – in Mathematik, beim Lesen und in den Naturwissenschaften.
Man sollte eigentlich meinen, dass angesichts solcher Zahlen überall die Alarmglocken schrillen. Mehr Lesen, mehr Schreiben, mehr Rechnen, mehr Konzentration auf die Grundlagen und vielleicht auch wieder etwas mehr Anspruch.
Und dann schaut man nach Niedersachsen.
Während PISA zeigt, dass immer mehr Schüler Probleme mit grundlegenden Rechenkompetenzen haben, hat Niedersachsen unter Kultusministerin Julia Willie Hamburg das klassische schriftliche Dividieren tatsächlich aus dem verbindlichen Stoff der Grundschule genommen. Seit August 2025 gilt das neue Kerncurriculum. Gelernt werden soll das Verfahren nun erst an der weiterführenden Schule.
Natürlich wird das Dividieren nicht abgeschafft. Die Kinder sollen in der Grundschule weiterhin dividieren und zunächst andere, sogenannte halbschriftliche Rechenwege lernen. Hamburg argumentiert, dass Kinder Rechenwege verstehen und nicht einfach nur ein Schema auswendig abarbeiten sollen.
Das kann man pädagogisch diskutieren. Aber ich frage mich trotzdem, welches Signal wir damit senden.
Wenn immer mehr Kinder grundlegende Rechenkompetenzen nicht beherrschen, sollte unsere Antwort dann wirklich sein, Lerninhalte nach hinten zu verschieben? Wäre es nicht sinnvoller, dafür zu sorgen, dass die Kinder die Grundlagen wieder sicher beherrschen?
Wir sollten Kindern wieder mehr zutrauen und nicht weniger.
Kinder können lesen lernen. Sie können Rechtschreibung lernen. Sie können das Einmaleins lernen. Und ja, sie können auch schriftlich dividieren lernen. Generationen vor ihnen haben das schließlich ebenfalls geschafft.
Natürlich hat sich die Welt verändert. Smartphones, soziale Netzwerke, Taschenrechner und inzwischen künstliche Intelligenz gehören zum Alltag. Gerade deshalb brauchen junge Menschen aber ein solides Grundwissen und die Fähigkeit, selbst zu denken.
Wer einen Text nicht richtig versteht, nicht sicher rechnen kann und Informationen nicht kritisch einordnen kann, dem hilft am Ende auch die beste künstliche Intelligenz nichts.
Und noch etwas macht nachdenklich: Ein erheblicher Teil der deutschen Schüler erreicht inzwischen nicht einmal mehr die grundlegenden Kompetenzstufen. Gleichzeitig hängt der Bildungserfolg in Deutschland weiterhin besonders stark davon ab, aus welchem Elternhaus ein Kind kommt.
Das alles sollte uns viel mehr beschäftigen als die nächste Bildungsreform mit schönen neuen Begriffen.
Deutschland braucht aus meiner Sicht endlich eine echte Bildungswende. Nicht noch mehr Konzepte, Kompetenzmodelle und Reformen auf dem Papier, sondern einen klaren Fokus auf das Wesentliche:
Lesen. Schreiben. Rechnen. Wissen. Konzentration. Leistung.
Es kann doch nicht unser Anspruch sein, uns damit zufriedenzugeben, dass Deutschland bildungspolitisch immer weiter ins Mittelmaß abrutscht und gleichzeitig immer mehr Jugendliche an grundlegenden Fähigkeiten scheitern.
Wir waren einmal das Land der Dichter und Denker.
Vielleicht sollten wir endlich alles dafür tun, dass wir nicht das Land werden, in dem immer mehr Jugendliche weder ordentlich lesen noch rechnen können.
Denn irgendwann ist „Deutschland verblödet“ keine provokante Überschrift mehr.
Dann ist es eine Zustandsbeschreibung.
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vers1974
21.09.2026 16:37:09
Antwort-Nr.: 3
21.09.2026 16:37:09
Antwort-Nr.: 3
In diesem Zusammenhang empfehle ich den Film:
Idiocracy
🙂 🙂 🙂 Absolut sehenswert
Idiocracy
🙂 🙂 🙂 Absolut sehenswert
Mattze12
17.09.2026 12:30:41
Antwort-Nr.: 2
17.09.2026 12:30:41
Antwort-Nr.: 2
Ein absolutes Trauerspiel.
Das soll unsere Zukunft sein? Na dann freue ich mich nicht darauf🙁
Das soll unsere Zukunft sein? Na dann freue ich mich nicht darauf🙁
Claudi
11.09.2026 12:58:26
Antwort-Nr.: 1
11.09.2026 12:58:26
Antwort-Nr.: 1
Hallo,ich stimme dem völlig zu.Das beginnt wirklich im Elternhaus und KITA. Meine Meinung. Manche Eltern beschäftigen sich zu wenig mit den Kindern zu Hause. Das geht los beim fehlenden Vorlesen, zu wenigem Basteln, wenig sprachliche Kommunikation. Ein Thema, was mich persönlich sehr bewegt.
i
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17.09.2026 12:36:08
Antwort-Nr.: 1