Wir Beitragszahler werden gemolken - das GKV "Stabilisierungsgesetzt"


negative Kritik
Gesundheit
Regi26

10.07.2026 06:52:29
Diese Nachricht wurde 1x geändert, zuletzt am: 10.07.2026 07:15 Uhr
Das geplante GKV-Stabilisierungsgesetz soll nach "Stabilisierung" klingen. Für die Versicherten heißt es aber wieder einmal: mehr zahlen, weniger bekommen.

Beiträge und Zusatzbeiträge sind in den vergangenen Jahren kräftig gestiegen. Jetzt drohen zusätzlich höhere Belastungen und Einsparungen im Gesundheitssystem. Und wer glaubt ernsthaft, dass massive Sparvorgaben bei Ärzten und Krankenhäusern am Ende nicht bei der Versorgung ankommen? Längere Wartezeiten, weniger Leistungen, noch mehr Mangel!

Und dann ist da noch die Frage, über die viel zu wenig gesprochen wird: Was ist mit den Krankenkassenbeiträgen für Bürgergeldempfänger?

Der Bund zahlt dafür seit Jahren viel zu wenig. Nach Angaben der Techniker Krankenkasse fehlen den gesetzlichen Kassen dadurch rund zwölf Milliarden Euro pro Jahr. Und wer gleicht diese Lücke aus? Natürlich wieder die normalen Beitragszahler.

Statt endlich alle staatlichen Aufgaben vollständig aus Steuermitteln zu bezahlen, wird weiter an denen herumgedoktert, die jeden Monat ihren Krankenkassenbeitrag abführen.

Der Beitragszahler zahlt mehr, soll weniger bekommen und darf nebenbei weiter Milliardenlöcher stopfen. So sieht also "Stabilisierung" aus.

Diese Auswirkungen dürfe das Gesetzt haben:

- Höhere Zuzahlungen für Medikamente
- Höhere Belastung für Gutverdiener
- Einschränkung der kostenlosen Familienversicherung
- Weniger Zuschuss für Zahnersatz
- Wegfall bestimmter Zusatzleistungen
- Mehr finanzieller Druck auf Arztpraxen
- Weniger Ärzte und Praxisaufgaben
- Längere Wartezeiten auf Termine
- Schlechtere Versorgung auf dem Land
- Mehr finanzieller Druck auf Krankenhäuser
- Gefahr weiterer Klinikschließungen
- Weniger Personal und Leistungen in Kliniken
- Möglicherweise schlechtere psychotherapeutische Versorgung
- Beitragszahler finanzieren weiter Bürgergeldempfänger mit
- Milliarden-Unterdeckung bei Bürgergeldbeiträgen bleibt bestehen
- Keine echte Lösung der strukturellen Kostenprobleme
- Weitere Beitragserhöhungen langfristig trotzdem möglich

Eine Reform ist das definitiv nicht. Man will einfach nicht die wirklichen Ursachen angehen.
alfi0312

10.07.2026 15:20:11

Antwort-Nr.: 1
Der Bundesrat hat nun wohl auch zugestimmt.

Das Gesetz hat damit die parlamentarischen Hürden genommen. Schade 🙁

Nun wird es für die meisten teurer, einhergehend mit weniger Leistung! 🙁🙁🙁🙁🙁🙁🙁🙁
i
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