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Das Fernsehen und die nur scheinbar neutralen Stimmen
negative Kritik
Medienalfi0312
3.07.2026 07:09:40
3.07.2026 07:09:40
Diese Nachricht wurde 2x geändert, zuletzt am: 5.07.2026 10:19 Uhr
Im Fernsehen werden ständig Menschen zu politischen Themen befragt: als "Experten", "Bürger", "Betroffene" oder angeblich ganz normale Stimmen aus der Bevölkerung.Nur erfährt der Zuschauer oft nicht, ob diese Personen Mitglied einer Partei sind oder politisch klar organisiert sind.
Und genau das ist das Problem.
Wer im TV politische Meinungen verbreitet, darf nicht als neutral verkauft werden, wenn im Hintergrund ein Parteibuch liegt. Das ist keine ausgewogene Information, das ist Irreführung durch Weglassen.
Natürlich dürfen Parteimitglieder ihre Meinung sagen. Aber dann bitte ehrlich und transparent.
Deshalb braucht es eine klare Pflicht: Wenn jemand im Fernsehen zu politischen oder gesellschaftlich umstrittenen Themen befragt wird, muss eine bestehende Parteimitgliedschaft genannt werden.
Direkt. Sichtbar. Verständlich.
Nicht erst nach eigener Google-Suche. Nicht versteckt. Nicht zufällig weggelassen.
Wer politisch gebunden ist, soll auch so vorgestellt werden.
Das gilt übrigens leider für die meisten TV Sender, ob gebührenfinanziert oder privat.
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Friedo22
17.09.2026 09:32:41
Antwort-Nr.: 2
17.09.2026 09:32:41
Antwort-Nr.: 2
Auch gestern wieder beim Duell Schwesig/Holm beim NDR.
Dort kam ein Unternehmer zu Wort, der ein Planungsbüro hat. Ganz nebenbei wurde verschwiegen, dass er bei der CDU Süderholz als Vorsitzender im Vorstand war. 🙂
Warum nennen die Medien dann nicht seine Mitgliedschaft, damit der Zuschauer die Aussagen auch richtig einordnen kann? Auch wenn ich das von ihm Vorgebrachte voll unterstütze, ist das Weglassen seiner Parteimitgliedschaft nicht hinnehmbar.
Dort kam ein Unternehmer zu Wort, der ein Planungsbüro hat. Ganz nebenbei wurde verschwiegen, dass er bei der CDU Süderholz als Vorsitzender im Vorstand war. 🙂
Warum nennen die Medien dann nicht seine Mitgliedschaft, damit der Zuschauer die Aussagen auch richtig einordnen kann? Auch wenn ich das von ihm Vorgebrachte voll unterstütze, ist das Weglassen seiner Parteimitgliedschaft nicht hinnehmbar.
Friedo22
5.07.2026 10:18:44
Antwort-Nr.: 1
5.07.2026 10:18:44
Antwort-Nr.: 1
Da hast du Recht. In vielen Sendungen ist dies der Fall.
Wenn mir eine "neutrale Stimme" komisch vorkommt, dann gehe ich im Internet auf die Suche nach einer Parteimitgliedschaft. Ich würde sagen, dass in 80-90% der Fälle mein Gefühl bestätigt wird.
Deshalb finde ich deine Forderung gut und sinnvoll. Denn transparent ist es nicht, wenn "Experten" befragt werden, die lediglich die Meinung ihrer Partei wiedergeben.
Wenn mir eine "neutrale Stimme" komisch vorkommt, dann gehe ich im Internet auf die Suche nach einer Parteimitgliedschaft. Ich würde sagen, dass in 80-90% der Fälle mein Gefühl bestätigt wird.
Deshalb finde ich deine Forderung gut und sinnvoll. Denn transparent ist es nicht, wenn "Experten" befragt werden, die lediglich die Meinung ihrer Partei wiedergeben.
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