Einsparung im Politikbereich? Fehlanzeige?


negative Kritik
Politik
alfi0312

8.06.2026 08:13:34
Diese Nachricht wurde 1x geändert, zuletzt am: 8.06.2026 08:20 Uhr
Wo sparen unsere Politiker bei sich selbst? Das ist die Frage, die mich und sicherlich viele andere Bürger auch beschäftigt.

In Zeiten, in denen die Bundesbürger den Gürtel enger schnallen müssen/sollen (gesetzliche Krankenversicherung, Pflegeversicherung etc...) müsste es doch auch etwas geben, wo Politiker bei sich selbst sparen?

Als Beispiel werden die Bundespolitiker sagen, dass ihre Diätenerhöhung für 2026 ausgesetzt wurde. Naja, das wäre ja eine Erhöhung gewesen - hier von einer Einsparung zu sprechen wäre falsch. Eine Einsparung beeinflusst den Status quo meiner Meinung nach negativ. Und in Bayern steigen die Landtagsdiäten zum 1. Juli um über 4%.

Mir fällt nichts ein... Klärt mich einer auf? Vermutlich habe ich nur etwas übersehen 🙂
Regi26

9.06.2026 07:35:57

Antwort-Nr.: 1
Diese Nachricht wurde 2x geändert, zuletzt am: 9.06.2026 07:37 Uhr
Aus meiner Sicht wären folgende Dinge gut und sinnvoll:

Kostenpauschale kürzen oder vor allem nachweispflichtig machen. Sie liegt aktuell bei über 5.400 EUR monatlich je Bundestagsabgeordnetem. Bezahlt werden damit Dinge wie Kosten für ein Wahlkreisbüro, Wahlkreisbetreuung, Reisekosten innerhalb von Deutschland etc. Die Kostenpauschale wird nicht nach tatsächlichen Kosten ausgezahlt/abgerechnet, sondern pauschal. Fallen weniger Kosten an, so muss der übrig gebliebenen Teil nicht zurückgezahlt werden.

Und zweitens sollte der Bundestag weiter verkleinert werden. Immerhin sind es seit 2025 schon deutlich weniger Abgeordnete.

Drittens sollte die Erweiterung des Bundeskanzleramtes auf ein Minimum reduziert werden. Nach offizieller aktueller Prognose soll die Erweiterung 777 Mio. € kosten. In diesen Zeiten ist dies kaum vermittelbar...
i
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