Krankenkassen - Kostenlose Mitversicherung soll abgeschafft werden


negative Kritik
Gesundheit
alfi0312

24.03.2026 08:55:01
Diese Nachricht wurde 1x geändert, zuletzt am: 24.03.2026 08:55 Uhr
Schon interessant, wie immer mehr am Sozialstaat gespart werden soll.

Die Bundesregierung plant nun offenbar, die kostenlose Mitversicherung für Ehepartner abzuschaffen. So wird es immer unattraktiver, Kinder zu bekommen und zu Hause zu bleiben. Ob das wirklich sinnvoll ist? Ich bezweifle das stark. Arbeitnehmern geht es immer mehr an das Portemonnaie.

Auf der anderen Seite: Die höchsten Steuereinnahmen aller Zeiten.

Da stimmt etwas nicht!
Regi26

29.04.2026 13:38:44

Antwort-Nr.: 6
Ich hoffe, dass nun auch die Abgeordneten ("Abgeordnetenentschädigung") an sich selbst sparen.

Die bekommen ja ab dem 1.7.26 wieder 4,2% mehr, im Jahr davor 5,4% mehr und im Jahr davor waren es 6% mehr...
vers1974

29.04.2026 11:10:55

Antwort-Nr.: 5
Was ist eigentlich aus der Klage der gesetzlichen Krankenkassen gegen den Bund geworden?

Eigentlich müsste man sich dieser Klage anschließen...
Mutti23

21.04.2026 06:14:05

Antwort-Nr.: 4
Bei Pinar Atalay hat sich Nina Warken bezüglich der Fehlbeiträge des Bundes für Bürgergeldempfänger doch recht unambitioniert gezeigt, für einen Ausgleich der restlichen und erforderlichen Beiträge - es fehlen ja ca. 12 Milliarden EUR - zu kämpfen.

Es würde ja nichts nützen, wenn an andere Stelle im Haushalt Löcher entstehen...

Ich frage mich nur, warum man dann nicht endlich an anderer Stelle spart?

Und warum sollen nur die gesetzlichen Versicherten diese Beiträge zahlen. Was ist mit den Beamten und den privat Krankenversicherten?

Man greift den Leuten immer mehr in die Tasche
vers1974

14.04.2026 16:15:27

Antwort-Nr.: 3
Diese Nachricht wurde 3x geändert, zuletzt am: 14.04.2026 17:34 Uhr
Scheinbar soll das nun tatsächlich umgesetzt werden.

Damit legt gerade die CDU die Axt an unsere Familien.

Das eigentliche Problem sind ja nicht die paar Leute, die die kostenlose Mitversicherung von Ehepartnern in Anspruch nehmen. Nein, es sind diejenigen, die Leistungen beziehen und nie dafür gezahlt haben und es vermutlich auch nicht tun.

Damit werden nun wieder die zur Kasse gebeten, an deren Geld man schnell kommt. Ich habe hier im Forum von der Idee gehört, eine eigene Krankenkasse für Transferleistungsempfänger zu gründen, das würde Sinn machen. So werden Dinge nicht miteinander vermischt.

Ich bin gespannt, welche "Reformen" auf Beamte und privat Versicherte warten. Denn gerade die Beamten werden fürstlich versorgt!
Regi26

25.03.2026 07:57:51

Antwort-Nr.: 2
Diese Nachricht wurde 1x geändert, zuletzt am: 25.03.2026 08:02 Uhr
Es ist einfach unfassbar, auf was die kommen.

Statt endlich zu sparen und das von uns hart verdiente Steuergeld sinnvoll auszugeben...

Ich denke nur an den Ausbau des Bundeskanzleramts. Der soll fast 800 Millionen Euro kosten. 🙁
Mutti23

24.03.2026 09:13:28

Antwort-Nr.: 1
Ich denke auch, dass das für das Land kontraproduktiv wäre. Je weniger attraktiv das Zuhausebleiben für Ehepaare, desto weniger Kinder wird man sich "leisten".

Folgende Dinge sollte man zunächst betrachten:

1) Insbesondere die säumige Bundesregierung in Sachen Ausgleich von Fehlbeträgen für Transferleistungsempfänger sollte endlich aufgefordert werden, zu zahlen.

2) Soweit ich weiß haben die GKVs in 2025 einen ordentlichen Überschuss erwirtschaftet.
i
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